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Turboladerschäden durch zugesetzte Dieselpartikelfilter

(Aus Newsletter No. 67 | September 2015)


Abgasgegendruck häufige Ausfallursache

Werden Fahrzeuge mit Partikelfilter überwiegend im Stadt- oder Stop-and-go-Verkehr, auf Kurz- oder niedertourigen Langstrecken betrieben, erreichen die Abgase kaum die zur Filterregeneration erforderlichen Temperaturen und der Filter setzt sich mit Ruß zu. Bei hohen Laufleistungen nimmt die Aschebeladung im Filter infolge des Rußabbrands zu. Dadurch verstopfen die feinen Kapillaren des Dieselpartikelfilters mit der Zeit, wodurch sich der Abgasgegendruck erhöht.



Aufgrund des permanent ansteigenden Abgasgegendrucks hinter dem Turbinenrad wird die Turboladerwelle axial in Richtung Verdichterseite geschoben.



Dadurch entstehen folgende Schadensbilder am Turbolader:

» das Axiallager läuft stark ein
» das Verdichterrad läuft am Verdichtergehäuse an
» die Dichtbuchse läuft ein
» die Turbinenradrückseite läuft am Hitzeschild an
» Überhitzung des Läufers
» Brechen des Kolbenrings



Durch das axiale Verschieben des Laufzeugs kommt es außerdem zum Ölaustritt aus dem Lagergehäuse in Richtung Verdichter und Turbine. Durch dauerhaften Abgasgegendruck wird der gesamte Motor über den Zylinderkopf sowie die Stauhitze aufgeheizt und kann einen “Hitzetod” sterben.


Quelle: MOTAIR Turbolader GmbH, Köln